© 2018 Kerstin Bußmann - Die Kunst des Sehens.

aktuelles

In den Semesterferien: Gespräche mit Bildern

- werden bis auf Weiteres ins Freie verlegt!  -

Im Anschluss an das Wintersemester bietet sich in der vorlesungsfreien Zeit die Gelegenheit, die Kunst- Gespräche vor Originalen (Skulptur, Architektur) fortzusetzen.

Durch unterschiedliche Herangehensweisen, doch mit einem genauen, entschleunigten Blick und einem gemeinsamen intensiven Austausch über die Werke vor Ort entwickeln sich neue Sichtweisen: auf die Kunst, die Zeitepochen der Entstehung, die Gegenwart und manchmal sogar auf sich selbst.  

Die Veranstaltungen finden statt als ein Angebot außerhalb der regulären U3L-Seminare! Gerne können Sie auch Gäste, Freunde und Bekannte mitbringen. 

Termine:

Mittwoch, 18.03. 2020, 14.30 Uhr

 Spaziergang über den Frankfurter Hauptfriedhof 

Thema: Der Friedhof/Die Friedhofskultur als Raum für Experiment und Entwicklung

 

Treffpunkt:alter HAupteingang (großesweisses Portal- schräg gegenüber der Deutschen Nationalbibliothek, gegenüber der Tankstelle Miquelallee)

Mittwoch, 25.03.  14.30 Uhr -Ort wird noch bekanntgegeben

Freitag, 03.04. 13.00 uhr - Or wird noch bekanntgegeben

Mittwoch, 08.04. 14.30 Uhr - ort wird noch bekanntgegeben

Unkostenbeitrag:

7 Euro/ Termin

Anmeldung erwünscht, aber eine spontane Teilnahme ist jederzeit möglich!

______________________________________________________________________

Sommer-Semester 2020

Universität des 3. Lebensalters Frankfurt

 

Kunstwissenschaftliche Seminare:

Farbspuren - Gelb als kulturelles Phänomen

Als Farbe wie als Symbol steht Gelb zwischen Weiß und Rot - die Beziehung zum Licht und Feuer dient zur Darstellung himmlischer Wesen und Spiritualität ebenso wie die goldgelbe Farbe auf direkte Weise Macht und Wohlstand demonstriert. Anhand von Beispielen aus der bildenden Kunst, Film und Architektur diskutieren die Teilnehmenden die verschiedenen Aspekte dieser Farbe, die für Goethe das Auge erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert, eine unmittelbare Wärme anzuwehen scheint und die Kandinsky als beunruhigend, frech und aufdringlich wahrnahm.

Kunstbetrachtungen. Vom Menschen und seiner  Natur. Teil 2

Die Wandlungen, welche die Beziehung des Menschen zur Natur im Laufe der Zeit vollzogen hat, zeigen sich nun auch in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts: Je mehr sich urbane Lebensformen in den Vordergrund stellten, umso mehr steigerte sich die Natur-Sehnsucht. Während sich die Moderne (z.B. Picasso, Mataré, Henry Moore, Barbara Hepworth) durch die Rückbesinnung auf Ursprüngliches kreiert, Beuys in der Aussetzung mit der Natur Schamanismus und Politik verband, nutzt die Landart unmittelbar die Phänomene der Natur und eine 'Grüne Architektur ' soll gegenwärtig wieder unsere Städte lebbar machen. Ausgewählte Beispiele aus der Kunst-, Film -, Gartengeschichte und Architektur werden die Teilnehmenden diskutieren - auch im Hinblick auf die gegenwärtige Positionierung des Menschen zur Natur - und damit zugleich zur Stadt.

In Zusammenarbeit mit Dr. Elke Wehrs: "ÜberLebensKunst"- das Projektlabor 

Mit dem interdisziplinären Projektlabor „Überlebenskunst“ wollen wir zum Gedanken- und Ideenaustausch anregen sowie eigenständige kleinere Projekte zu konkreten Themen, z.B. im Rahmen des Studiengangs „Mensch und Natur“ entwickeln. Im Projektlabor reflektieren Sie gemeinsam mit zwei Dozentinnen aus Kunst und Kultur über „Stadt und Natur als Denk- , Frei- und Spielraum“. Mit Fragestellungen, wie z. B. „Hängt die Schwärmerei für die Natur von der Unbewohnbarkeit der Städte ab? Wie wirkt die städtische, bzw. ländliche Umgebung auf den Menschen? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?“ können sich Studierende mit ihren eigenen Erfahrungen und Neugier auf Gruppenerlebnisse einbringen.

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung, Studieren 50 + Mainz

Kunstwissenschaftliches Seminar: Farbspuren - Gelb und Gold als kulturelles Phänomen

Inhalt - siehe oben

Praxis-Seminar: Die Freiheit der Linie

Das Spiel und Experiment mit der Linie wird in diesem Seminar den Schwerpunkt der Zeichenpraxis bilden. Die Kunst der entspannten Konzentration sowie der Mut, zur lockeren, dynamischen Linienführung gehören zum Wesentlichen der Zeichenkunst. Verschiedene praktische Übungen bieten Anregungen sich diesem Wagnis mit spielerischer Freude zu nähern Keine Vorkenntnisse oder Talent sind nötig, sondern nur die Bereitschaft sich Neuem zu öffnen. Diese gelassene Achtsamkeit ist es, die dazu beiträgt, dass ein zeichnerisches Werk gelingt.

____________________________________________________________________________

Kunst- und Gartenreisen 2020                            

Mein Geheimtipp! Tief im Westen                                 

                                                                                                                          

wird wegen der Coronakrise verschoben - genauer Termin noch nicht bekannt

                  

Diese Kunstreise führt Sie bequem mit dem Bus in den Nordwesten Deutschlands und in das Grenzgebiet der Südlichen Niederlande. Dort bietet sich die Gelegenheit eine viel zu wenig beachtete, jedoch sehr vielfältige Museumslandschaft kennenzulernen, in der sich Architektur, aufregende Kunst der Moderne und der Gegenwart auf besondere Weise mit der Natur verbinden und zu Diskussionen anregen.

Entdeckungsreise durch die Garten- und Kunstlandschaft Cornwalls                                                                                                                                                                                                                                                                                         17.07. - 24.07.2020

                   

Cornwalls Landschaft und Fischerorte inspirierten schon seit Jahrhunderten Maler wie

William Turner, die Bildhauerin Barbara Hepworth und die Schriftstellerin Daphne de Maurier ebenso wie Gartenkünstler. Die historischen Parkanlagen ebenso wie die der Gegenwart gehören zu den spektakulärsten und schönsten Englands. Auf Spaziergängen durch verschiedene Anlagen und in der Begegnung mit der bildenden Kunst erleben Sie intensiv Cornwalls Garten  und Kunstlandschaft.

Bittersüßes Sizilien                                                                                          

                                                                                                                           19.09. – 26.09.2020

       

Abseits der stark frequentierten Touristikziele erwartet Sie im äußersten Westen Siziliens eine ungewöhnliche Woche: Die authentische Lebendigkeit der an vielen Sehenswürdigkeiten reichen Stadt Palermo, die Extravaganz der Sommerresidenzen, die goldenen Mosaiken von Monreale und Cefalu sowie die künstlerische Dekonstruktion eines vom Erdbeben zerstörten Dorfes und der Neubeginn als ‚Kunststadt‘ Gibellina Nuova.

Bunt, außergewöhnlich und bittersüß wie die Speisen und die kulturellen Hinterlassenschaften werden die Impressionen sein, die Sie auf dieser Reise erleben können.

Kunstreise zur 17. Architekturbiennale in Venedig      

                                                                                                                                 19. -22.11.2020

          

Der Besuch der Länderpavillons in den Giardini, im Arsenale ebenso wie die im Stadtraum verteilten Biennale-Beiträge und Ausstellungen lässt Sie an der Architekturentwicklung und hochaktuellen Diskussion zu den drängendsten Fragen der Zeit – über unserer zukünftiges Zusammenleben – teilhaben. Zusammen mit der Kunsthistorikerin Dr. Kerstin Bußmann besuchen Sie die verschiedenen Stationen und erschließen sich diese durch gemeinsame Betrachtung und Gespräch.

Der Genuss der unvergleichlichen Atmosphäre Venedigs kommt natürlich nicht zu kurz! Das zeitgleich stattfindende Festa della Salute lässt Sie sogar noch einen besonderen Aspekt des venezianischen Lebens entdecken.

                                                            ***